Abg. z. NR Rudolf Plessl

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3.500 Unterschriften für Erhalt der Regionalbahn

Wie wichtig es ist, eine Vertretung aus dem Weinviertel im Parlament zu haben, hat sich in der gestrigen Nationalratssitzung wieder einmal bewiesen.

Auf Initiative der Weinviertler Abgeordneten Melanie Erasim wurde der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, Andreas Reichhardt, vom Nationalrat aufgefordert, eine nochmalige Prüfung der Erhaltungsmöglichkeit der Bahnstrecke Schweinbarther Kreuz - auch unter den Aspekten der CO2-Reduktion - sowie der Interessen von Pendlerinnen und Pendlern - durchzuführen. Diesem Antrag der Abgeordneten Erasim haben die Parlamentsfraktionen der SPÖ, der ÖVP (interessant, denn auf Landesebene betreibt der ÖVP-Verkehrslandesrat das Zusperren der Linie), der FPÖ und der Liste Jetzt zugestimmt.

Im Rahmen Ihres Entschließungsantrages hat Erasim gestern gemeinsam mit den Abgeordneten Plessl und Stöger (SPÖ) / Dorner, Bernard, Lausch (FPÖ) und dem NÖ-LA Ecker (Die Grünen) auch über 3.500 Unterschriften zum Erhalt des Schweinbarther Kreuzes an Verkehrsminister Andreas Reichardt übergeben.
Bereits im Laufe des Frühjahres wurde ja von Erasim die Petition der SPÖ Hollabrunn für eine Verbesserung der Nordwestbahnstrecke zwischen Stockerau und Retz im Parlament eingebracht.

Erasim, die im September erneut für das Weinviertel in den Nationalrat einziehen will, erwähnte in ihrer Rede im Hohen Haus außerdem die Wichtigkeit des Ausbaus von regionalen Bahnlinien im Weinviertel wie der Laaer Ostbahnstrecke S2 oder der Nordwestbahnstrecke S3 zwischen Stockerau und Retz.

„Ich werde mich zukünftig aber nicht nur für die Erhaltung des Schweinbarther Kreuzes und den Ausbau der Laaer Ostbahn und der Nordwestbahn, sondern auch weiterhin für eine Besserung der Situation für die Pendlerinnen und Pendler auf der Nordbahnstrecke (Gänserndorf - Bernhardsthal) einsetzen. Für diese Strecke wurde schon ein großes Budget beschlossen. Jetzt heißt es die notwendigen Maßnahmen rasch umzusetzen“, erklärt Erasim. „Denn viele Verspätungen sind auf teilweise schadhaftes oder veraltetes Wagenmaterial der ÖBB zurückzuführen. Hier müssen verbesserte finanzielle Rahmenbedingungen für unsere Bahn geschaffen werden“, ergänzt Erasim, die als gebürtige Rabensburgerin genau weiß, wovon sie spricht.